Tourismusberatung verhindert teure Fehler. Ein Beispiel:
Ein familiengeführtes Hotel investiert 800.000 Euro in einen modernen Wellness-Bereich. Die Architektur ist hochwertig, die Umsetzung professionell. Alles läuft nach Plan.
Zwei Jahre später zeigt sich: Die Hauptzielgruppe sind Familien mit Kindern. Der Wellness-Bereich wird kaum genutzt. Stattdessen fehlen Spielbereiche, größere Familienzimmer, kinderfreundliche Gastronomie.
Das Ergebnis: Eine teure Investition, die am Bedarf vorbeigeht.
Das ist kein Einzelfall. Viele Hotels bauen um, ohne strategisch zu planen. Sie starten mit Architektur – und vergessen, vorher die entscheidenden Fragen zu klären:
Für wen bauen wir?
Was macht uns einzigartig?
Rechnet sich das überhaupt?
Genau hier setzt strategische Tourismusberatung an. Sie schafft Klarheit, bevor investiert wird. Sie macht aus einer vagen Idee einen umsetzbaren Plan. Und sie verhindert, dass Investitionen am Ziel vorbeilaufen.
In diesem Beitrag zeigen wir, warum strategische Tourismusberatung vor der Architektur kommen muss – und wie ein ganzheitlicher Hotel-Masterplan funktioniert.
Das Problem: Hotels bauen um – ohne strategischen Kompass
Die Situation kennst du vielleicht: Ein Hotel investiert in Wellness. Ein anderes baut Familienzimmer. Ein drittes setzt auf moderne Tagungsräume.
Alles nachvollziehbar. Alles gut gemeint. Aber oft fehlt die strategische Basis.
Viele Hotels modernisieren „aus dem Bauch heraus“:
Weil sie sehen, was andere machen.
Weil ein Trend gerade angesagt ist.
Weil es sich „richtig anfühlt“.
Das Problem: So folgt Architektur einem Gefühl statt einer klaren Strategie. Und Investitionen werden getätigt, ohne die entscheidenden Fragen zu klären:
Für wen bauen wir?
Ein Wellnessbereich ist toll – aber nur, wenn deine Zielgruppe Wellness sucht. Wenn deine Gäste eigentlich Familienurlaub wollen, verpufft die Investition.
Was macht uns einzigartig?
Schöne Zimmer haben viele. Aber was ist deine Besonderheit? Was können Gäste nur bei dir erleben? Ohne klare Positionierung bleibt dein Hotel austauschbar.
Rechnet sich das überhaupt?
Eine Investition muss sich langfristig tragen. Aber ohne wirtschaftliche Prüfung weißt du nicht, ob die Zahlen stimmen – oder ob du dich übernimmst.
Ein Beispiel aus der Praxis:
Ein Stadthotel investiert in hochmoderne Tagungsräume – weil „Business boomt“.
Nach der Fertigstellung zeigt sich: Die Hauptzielgruppe sind Wochenend-Städtereisende und Touristenpaare. Die Tagungsräume stehen die meiste Zeit leer. Stattdessen hätte man in Aufenthaltsqualität, Gastronomie oder Loungebereiche investieren sollen.
Das Ergebnis: Eine teure Investition, die am Bedarf vorbeigeht.
Das ist kein Einzelfall. Viele Hotels bauen, ohne strategisch zu planen. Und verlieren dadurch Zeit, Geld – und Fokus.
Was strategische Tourismusberatung leistet – und warum sie VOR der Architektur kommt
Strategische Tourismusberatung klingt vielleicht abstrakt. Ist sie aber nicht.
Im Kern geht es um eines: Klarheit schaffen, bevor du investierst.
Denn wer weiß, wohin die Reise geht, kann gezielt planen. Wer blind startet, riskiert Fehlinvestitionen.
Strategische Tourismusberatung beantwortet die Fragen, die vor jeder Architektur stehen müssen. Sie schafft das Fundament, auf dem dann alles andere aufbaut – Gestaltung, Raumplanung, Baumaßnahmen.
Hier sind die vier zentralen Bereiche, in denen strategische Tourismusberatung Klarheit schafft:
Klarheit über Zielgruppen
Die wichtigste Frage überhaupt: Für wen bauen wir?
Klingt banal. Ist es aber nicht.
Viele Hotels haben keine klare Antwort darauf. Sie sagen: „Wir sind für alle da.“ Oder: „Wir wollen breiter aufgestellt sein.“
Aber genau das ist das Problem. Wer für alle plant, plant für niemanden richtig.
Strategische Tourismusberatung hilft dir, deine Zielgruppe zu schärfen:
Wer sind deine Wunschgäste? (Familien? Paare? Business-Reisende? Slow-Travel-Suchende?)
Was erwarten diese Gäste wirklich?
Welche Bedürfnisse haben sie – und wie unterscheiden sich diese von anderen Zielgruppen?
Wie hebst du dich vom Wettbewerb ab?
Wenn du weißt, für wen du baust, kannst du gezielt planen. Deine Architektur folgt dann einer klaren Strategie – nicht einem vagen Gefühl.
Beispiel:
Ein Hotel entscheidet sich strategisch für Familien mit Kindern (3–10 Jahre). Daraus folgen klare Prioritäten:
Größere Familienzimmer als Standard (nicht als Ausnahme)
Spiel- und Betreuungsbereiche im Zentrum des Konzepts
Kinderfreundliche Gastronomie mit Flexibilität bei Essenszeiten
Outdoor-Erlebnis für die ganze Familie
Wellness als Ergänzung – während Kinder betreut sind
Das ist keine Architektur-Entscheidung, sondern Strategie. Architektur setzt diese Strategie um – mit klarem Fokus, nicht als Kompromiss für alle.
Wirtschaftliche Machbarkeit prüfen
Schöne Ideen gibt es viele. Aber rechnen sie sich auch?
Das ist die zweite zentrale Aufgabe strategischer Tourismusberatung: Wirtschaftlichkeit prüfen, bevor investiert wird.
Denn nicht alles, was möglich ist, ist auch sinnvoll. Und nicht alles, was sich gut anfühlt, trägt sich langfristig.
Strategische Tourismusberatung klärt:
Was rechnet sich wirklich? (ROI-Betrachtung statt Schätzungen)
Welche Investitionen zahlen sich langfristig aus?
Wo sind versteckte Kostentreiber? (Energie, Personal, laufende Betriebskosten)
Wie entwickeln sich Einnahmen und Auslastung bei verschiedenen Szenarien?
Das Ziel: Du investierst nicht ins Blaue hinein – sondern mit belastbaren Zahlen.
Ein Beispiel aus der Praxis:
Ein Hotel plant eine großzügige Erweiterung. Die Idee: mehr Zimmer, mehr Umsatz. Klingt logisch.
Aber die wirtschaftliche Prüfung zeigt:
Die Auslastung liegt aktuell bei 60 %.
Mehr Zimmer bedeuten nicht automatisch mehr Gäste.
Die laufenden Betriebskosten steigen deutlich (Heizung, Personal, Instandhaltung).
Die Investition amortisiert sich erst nach 15 Jahren – wirtschaftlich riskant.
Alternative Strategie:
Statt Erweiterung → bestehende Zimmer aufwerten, Preise moderat erhöhen, Zielgruppe schärfen.
Ergebnis: Höherer Umsatz bei geringerer Investition.
Das ist der Unterschied zwischen Bauchgefühl und Strategie.
Positionierung schärfen
Moderne Zimmer haben viele. Richtig guten Service auch. Aber was macht dein Hotel wirklich einzigartig?
Das ist die dritte Kernaufgabe strategischer Tourismusberatung: Positionierung schärfen.
Positionierung bedeutet nicht: „Wir sind anders.“ Positionierung bedeutet: „Wir sind in diesem Punkt unverwechselbar.“
Strategische Tourismusberatung hilft dir, deine Besonderheit herauszuarbeiten:
Was können Gäste nur bei dir erleben?
Welche Geschichte erzählst du?
Was ist dein Alleinstellungsmerkmal – und wie wird es erlebbar?
Das klingt nach Marketing. Ist es aber nicht. Es ist Strategie. Denn deine Positionierung bestimmt, wie du baust, wie du gestaltest, welche Angebote du entwickelst.
Beispiel:
Ein Hotel in den Bergen positioniert sich strategisch als „Rückzugsort für digitale Nomaden und Workation-Gäste“.
Daraus folgt strategisch:
Ruhige Arbeitsbereiche mit schnellem Internet (keine klassische Hotellobby)
Flexible Check-in/Check-out-Zeiten (keine starren Wochenend-Pakete)
Community-Spaces für Austausch (keine klassische Bar)
Natur-Erlebnis kombiniert mit Infrastruktur (keine reine Wellness-Ausrichtung)
Das ist eine klare Positionierung. Und sie beeinflusst jede architektonische Entscheidung.
Zukunftssicherheit schaffen
Trends kommen und gehen. Aber welche Entwicklungen bleiben?
Das ist die vierte Aufgabe strategischer Tourismusberatung: Zukunftssicherheit schaffen.
Denn wer heute investiert, muss in fünf, zehn, fünfzehn Jahren davon profitieren. Kurzfristige Trends helfen nicht. Langfristige Entwicklungen schon.
Strategische Tourismusberatung unterscheidet:
Was ist Hype? (kommt und geht)
Was ist Trend? (bleibt langfristig relevant)
Was verändert sich strukturell? (Demografie, Markt, Gästeverhalten)
Und sie integriert Zukunftsthemen in die Planung – in Abstimmung mit übergeordneten Strategien wie dem Plan T – Masterplan für Tourismus:
Nachhaltigkeit im österreichischen Tourismus: Energieeffizienz, CO₂-Reduktion, regionale Kreisläufe
Automatisierung: Wo lassen sich Prozesse digitalisieren? (Self-Check-in, Smart-Room-Steuerung)
Förderungen: Welche Förderprogramme gibt es? (Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Tourismus)
Marktentwicklung: Wie verändert sich die Nachfrage regional und überregional?
Das Ziel: Dein Hotel bleibt nicht nur heute relevant – sondern auch in zehn Jahren.
Wie ein ganzheitlicher Hotel-Masterplan funktioniert
Jetzt wird’s konkret.
Du weißt jetzt, warum strategische Tourismusberatung vor der Architektur kommen muss. Aber wie funktioniert das in der Praxis?
Ein ganzheitlicher Hotel-Masterplan verbindet drei Disziplinen, die normalerweise getrennt laufen:
Tourismusberatung (Strategie: Für wen? Warum? Was macht uns einzigartig?)
Architektur (Gestaltung: Wie setzen wir das räumlich um?)
Projektmanagement (Umsetzung: Wie bringen wir das auf die Baustelle?)
Das Besondere: Alles greift ineinander – von Anfang an.
Das verhindert, dass Strategie und Umsetzung auseinanderfallen. Und es sorgt dafür, dass deine Investition nicht nur schön wird – sondern funktioniert.
Hier ist der typische Ablauf eines strategischen Hotel-Masterplans:
Phase 1 – Analyse & Vor-Ort-Besuch
Bevor irgendetwas geplant wird, muss verstanden werden.
Ein ganzheitlicher Masterplan startet immer mit einer gründlichen Analyse – vor Ort, im echten Betrieb.
Was passiert hier?
Besichtigung des Betriebs (Räume, Substanz, Abläufe)
Gespräche mit Betreibern, Team, ggf. Gästen
Identifikation baulicher Potenziale (Was lässt sich umbauen? Erweitern? Optimieren?)
Identifikation wirtschaftlicher Potenziale (Wo sind Kostentreiber? Wo fehlt Umsatz?)
Identifikation emotionaler Potenziale (Was macht den Betrieb besonders? Was geht verloren?)
Das Ziel:
Ein realistisches Bild der Ausgangssituation – ohne Schönfärberei, aber auch ohne Schwarzmalerei.
Denn nur wer die Realität kennt, kann strategisch planen.
Phase 2 – Strategieentwicklung
Jetzt wird die Richtung geklärt.
Auf Basis der Analyse wird eine klare Strategie entwickelt. Das ist der Kern des Masterplans – und der Unterschied zu einem klassischen Architekturbüro.
Was passiert hier?
Zielgruppen definieren: Für wen bauen wir? (Familien, Paare, Business, Slow Travel, Workation?)
Positionierung schärfen: Was macht uns einzigartig? Welche Geschichte erzählen wir?
Wirtschaftlichkeit prüfen: Was rechnet sich? Was ist realistisch? Was ist riskant?
Marktanalyse: Wie entwickelt sich der Markt? Wer ist der Wettbewerb? Was erwarten Gäste in 5 Jahren?
Automatisierungs- und Energiepotenziale aufzeigen: Wo lassen sich Prozesse digitalisieren? Wo können Betriebskosten gesenkt werden?
Das Ergebnis:
Eine klare strategische Richtung – dokumentiert, begründet, nachvollziehbar.
Das ist das Fundament. Alles, was danach kommt, baut darauf auf.
Phase 3 – Konzept & Umsetzungsplan
Jetzt wird aus Strategie ein Plan.
In dieser Phase wird konkret: Was muss passieren? In welcher Reihenfolge? Mit welchem Budget?
Was passiert hier?
Bauliche Optionen entwickeln: Umbau? Erweiterung? Optimierung bestehender Flächen?
Kostenschätzung: Realistische Budgets für alle Maßnahmen (keine Überraschungen später)
Förderungen identifizieren: Welche Förderprogramme passen? (Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Tourismus)
Priorisierung: Was kommt zuerst? Was kann warten? Was ist kritisch?
Handlungsempfehlung: Konkrete nächste Schritte – mit Zeitplan und Verantwortlichkeiten
Das Ergebnis:
Ein umsetzbarer Plan – keine theoretische Studie, sondern ein Fahrplan für die nächsten Jahre.
Du weißt, was zu tun ist. Du weißt, was es kostet. Du weißt, wo du anfängst.
Phase 4 – Umsetzungsbegleitung
Ein Masterplan endet nicht auf dem Papier.
Viele Betriebe wollen den strategischen Partner auch bei der Umsetzung an ihrer Seite – weil derjenige, der die Strategie entwickelt hat, auch versteht, worauf es ankommt.
Was passiert hier?
Architektur: Planung, Einreichung, Detailplanung
Projektmanagement: Koordination aller Gewerke, Kostenkontrolle, Terminüberwachung
Baubegleitung: Vom ersten Spatenstich bis zur Fertigstellung
Das kann alles aus einer Hand kommen – oder modular zusammengestellt werden, je nachdem, was du brauchst.
Der Vorteil:
Wer Strategie und Umsetzung aus einer Hand bekommt, vermeidet Reibungsverluste. Die Strategie geht nicht verloren, wenn die Umsetzung beginnt.
Der Unterschied: Ganzheitspartner vs. reines Architekturbüro
Jetzt fragst du dich vielleicht: „Warum reicht ein gutes Architekturbüro nicht?“
Berechtigte Frage. Und die Antwort ist einfach:
Architekturbüros planen Räume. Ganzheitspartner planen nachhaltigen Hotelerfolg.
Das klingt nach Wortspielerei. Ist es aber nicht.
Was macht ein klassisches Architekturbüro?
Ein Architekturbüro plant das „Wie“:
Wie sehen die Räume aus?
Wie werden sie angeordnet?
Wie funktioniert die Gestaltung?
Das ist wichtig. Und das machen gute Architekturbüros hervorragend.
Aber: Sie setzen voraus, dass die strategische Richtung bereits klar ist. Sie fragen nicht: „Für wen bauen wir?“ oder „Rechnet sich das?“
Sie fragen: „Wie setzen wir das um, was gewünscht wird?“
Was macht strategische Tourismusberatung?
Tourismusberatung klärt das „Warum“ und „Für wen“:
Warum investieren wir überhaupt?
Für wen bauen wir?
Was macht uns einzigartig?
Rechnet sich das langfristig?
Das ist das Fundament. Aber: Tourismusberatung alleine baut nicht. Sie liefert die Strategie – aber keine Grundrisse, keine Einreichpläne, keine Bauleitung.
Was macht ein Ganzheitspartner?
Ein Ganzheitspartner verbindet beides:
Tourismusberatung → Strategie entwickeln (Warum? Für wen?)
Architektur → Räume gestalten (Wie sieht das aus?)
Projektmanagement → Umsetzung steuern (Wie wird das gebaut?)
Das Besondere: Alles wird von Anfang an aufeinander abgestimmt.
Die Strategie geht nicht verloren, wenn die Planung beginnt. Und die Architektur bleibt auf Kurs – weil die Strategie sie leitet.
Ein Beispiel aus der Praxis:
Ein Hotel beauftragt ein Architekturbüro mit einem Umbau. Die Vorgabe: „Wir wollen modernisieren.“
Das Architekturbüro liefert einen schönen Entwurf. Moderne Zimmer, offene Lobby, stylisches Restaurant.
Aber dann zeigt sich:
Die Zielgruppe (Familien) fühlt sich in der stylischen Lobby nicht wohl.
Die Investition rechnet sich nicht, weil die Auslastung zu niedrig bleibt.
Das Problem war nicht die Architektur. Das Problem war: Die Strategie fehlte von Anfang an.
Ein Ganzheitspartner hätte vorher gefragt:
Für wen bauen wir?
Was erwarten diese Gäste?
Was rechnet sich langfristig?
Und dann erst geplant.
Wann brauchst du ein Architekturbüro – und wann einen Ganzheitspartner?
Du brauchst ein Architekturbüro, wenn:
Die strategische Richtung bereits klar ist
Du genau weißt, was du willst (Zielgruppe, Positionierung, Budget)
Es nur noch um die Umsetzung geht
Du brauchst einen Ganzheitspartner, wenn:
Die strategische Richtung noch unklar ist
Du investieren willst – aber nicht sicher bist, in was genau
Du Strategie, Architektur und Umsetzung aus einer Hand willst
Du ein Hotel nicht nur umbauen, sondern strategisch weiterentwickeln willst
Der entscheidende Unterschied:
Architekturbüros planen Räume. Ganzheitspartner planen Hotels – mit Strategie, Wirtschaftlichkeit und Weitblick.
Und genau das macht den Unterschied zwischen einer Investition, die schön wird – und einer Investition, die funktioniert.
Für wen ist ein strategischer Hotel-Masterplan sinnvoll?
Ein strategischer Masterplan ist nicht für jeden das Richtige.
Wenn du genau weißt, was du willst – Zielgruppe klar, Positionierung definiert, Budget steht – dann brauchst du keinen Masterplan. Dann brauchst du ein gutes Architekturbüro und los geht’s.
Aber: Viele Hotels stehen nicht an diesem Punkt.
Sie wissen, dass sich etwas ändern muss. Sie wollen investieren. Aber die Richtung ist noch unklar.
Genau für diese Situation ist ein strategischer Hotel-Masterplan gemacht.
Hier sind die typischen Konstellationen, in denen ein Masterplan sinnvoll ist:
Hotels vor einem Generationswechsel
Die Übergabe steht an. Die nächste Generation übernimmt. Und mit ihr kommt die Frage: Wie geht es weiter? Ein Thema, das auch politisch zunehmend Aufmerksamkeit erhält.
Oft will die nächste Generation etwas verändern – aber ohne das zu zerstören, was funktioniert hat. Das ist ein schmaler Grat.
Ein strategischer Masterplan hilft hier:
Was bleibt? (Stärken bewahren)
Was verändert sich? (neue Richtung finden)
Wie positionieren wir uns für die nächsten 10–20 Jahre?
Der Vorteil:
Die Übergabe wird nicht zum Blindflug. Sondern zu einem durchdachten Neustart – mit klarer Strategie.
Betriebe mit Modernisierungsbedarf – aber unsicherer Richtung
Dein Hotel braucht eine Modernisierung. Das ist klar.
Aber was genau modernisiert werden soll, ist noch unklar:
Zimmer? Gastronomie? Wellness? Lobby?
Für welche Zielgruppe?
Mit welchem Budget?
Was rechnet sich wirklich?
Ein strategischer Masterplan klärt genau das:
Wo liegt das größte Potenzial?
Welche Investitionen zahlen sich aus?
Was ist strategisch sinnvoll – und was ist Wunschdenken?
Der Vorteil:
Du investierst nicht ins Blaue hinein. Sondern gezielt – dort, wo es den größten Hebel hat.
Projekte mit unsicherer Wirtschaftlichkeit
Du hast eine Idee. Vielleicht sogar eine richtig gute Idee.
Aber du bist nicht sicher, ob sie sich rechnet:
Lohnt sich eine Erweiterung?
Trägt sich ein neuer Gastronomiebereich?
Rechnet sich die Investition in Nachhaltigkeit?
Ein strategischer Masterplan prüft das – mit belastbaren Zahlen, nicht nach Vermutungen.
Der Vorteil:
Du triffst Entscheidungen auf Basis von Fakten. Nicht auf Basis von Hoffnung.
Investoren, die langfristig planen
Du bist Investor. Du willst in Tourismus investieren – aber nicht spekulativ. Sondern strategisch.
Ein strategischer Masterplan liefert dir:
Eine fundierte Marktanalyse
Eine realistische Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
Einen umsetzbaren Plan mit klaren Meilensteinen
Der Vorteil:
Du investierst nicht blind. Sondern auf Basis einer durchdachten Strategie.
Regionale Tourismusentwicklung
Nicht nur Hotels brauchen strategische Planung. Auch Regionen.
Gemeinden, Tourismusverbände und Destinationsmanager stehen vor ähnlichen Fragen:
Wie entwickeln wir Tourismus strategisch?
Welche Zielgruppen passen zu unserer Region?
Wie vermeiden wir Fehlinvestitionen?
Wie arbeiten Betriebe, Gemeinden und Infrastruktur zusammen?
Ein strategischer Masterplan funktioniert auch auf regionaler Ebene:
Marktanalyse, Positionierung, Infrastruktur
Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Gemeinden, Tourismusverbänden
Langfristige Entwicklung statt kurzfristiger Projekte
Der Vorteil:
Tourismus wird nicht punktuell entwickelt – sondern als Gesamtsystem.
Fazit: Erst Strategie, dann Architektur
Viele Hotels investieren zu früh in Architektur – und zu spät in Strategie.
Das Ergebnis: Schöne Räume, die nicht funktionieren. Investitionen, die sich nicht rechnen. Konzepte, die an der Zielgruppe vorbeilaufen.
Dabei ist die Lösung klar: Erst Strategie, dann Architektur.
Strategische Tourismusberatung schafft Klarheit, bevor investiert wird. Ein ganzheitlicher Hotel-Masterplan verbindet Strategie, Architektur und Umsetzung – von Anfang an.
Das ist der Unterschied zwischen einer Investition, die schön wird – und einer Investition, die wirklich funktioniert.
Für dein Hotel. Für deine Gäste. Für die nächsten 20 Jahre.
Du willst wissen, worauf es bei der Wahl des richtigen Partners ankommt?
In unserem Beitrag Hotelumbau planen: Mit dem richtigen Partner zum Top-Bauprojekt erfährst du, welche Kriterien wirklich zählen.

Über den Autor
Stefan Antonitsch
Experte für intelligentes Bauen im Tourismus